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Montag, 22. Oktober 2012

Trägheitsprinzips und Energieerhaltung


Eine der bedeutensten Neuscholastiker des vergangenen Jahrhunderts war der Franzose Garrigou-Lagrange. Bis auf einige theologische Bücher ist in deutscher Sprache leider bisher nur ein Buch des Autors übersetzt worden.. Durch glückliche Umstände sind wir nun in den Besitz eines Textes von Garrigou-Lagrange mit dem Titel „Anmerkung über die Gültigkeit des Trägheitsprinzips und der Energieerhaltung“ gekommen, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt. In diesem Text, der dem großen Werk „Dieu“ des Autors entnommen ist, thematisiert Garrigou-Lagrange die beiden oben im Titel genannten physikalischen Gesetze im Zusammenhang mit der Akt-Potenz-Theorie.

Freitag, 12. Oktober 2012

„Naturalisierung des Geschlechterbegriffs“


Während in den Geisteswissenschaften und insbesondere in der Philosophie ein starker Trend hin zur Naturalisierung erkennbar ist – dies gilt besonders für die Philosophie des Geistes – gibt es in der stark ideologisierten Genderforschung keinen schlimmeren Vorwurf als den der „Naturalisierung des Geschlechterbegriffs“.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Grundlagen der Ethik: Naturrecht


Die Ethik der scholastischen Philosophie hat ein objektives Fundament in der Wirklichkeit. Dies ist der wohl wichtigste Unterschied zu den neuzeitlichen oder modernen bzw. – falls es so etwas gibt – postmodernen Moralphilosophien. Letztlich sind alle modernen Ethiken konventionalistisch und dies gilt besonders für die Theorie der Menschenrechte. Ein Teil der Menschenrechte gehört freilich auch zum Naturrecht, allerdings kann das Naturrecht einen objektiven Grund für diese Rechte angeben, was die Theorie der Menschenrechte nicht kann. Der Hinweis auf eine angeborene Menschenwürde ist nur eine schwache Begründung, denn diese angeborene Würde ist schließlich zumindest nicht sichtbar.